Pressemitteilungen

Gute Miene zum guten Spiel

Die Spieleschmiede Ravensburger setzt beim Netzwerk-Monitoring auf WhatsUp von Ipswitch.

12.14.2006 – Über starkes Wachstum freuen sich alle Unternehmen - IT-Leiter stellt die Zunahme an Mitarbeitern, Niederlassungen und Netzwerkkomponenten allerdings oft vor gewaltige Aufgaben. Die Mechanismen und Tools, die bisher völlig ausreichten, stoßen auf einmal an ihre Grenzen. Ralf Kisthardt kann dies aus eigener Erfahrung nur bestätigen: Kisthardt ist Netzwerkadministrator bei der Ravensburger AG, dem international operierenden Verlag für Spiele, Puzzles, Bücher und andere Spiel- und Lernmittel.

Klassiker wie Memory, Fang den Hut oder Malefiz stammen aus der schwäbischen Unterhaltungswerkstatt und haben mit dafür gesorgt, dass Deutschland in aller Welt als das Stammland des Brettspiels gilt. Mittlerweile unterhält Ravensburger Niederlassungen in zwölf Ländern und Kisthardt muss dort mit seinen Kollegen für einen reibungslosen Betrieb der IT-Umgebung sorgen. Da Vorbeugen immer besser ist als Reparieren und ständiges Reisen zwischen den Standorten zur Fehlerbehebung absolut unproduktiv wäre, hat sich Kisthardt schon vor Jahren um eine geeignete Lösung für das Netzwerk-Monitoring gekümmert. Seine Wahl fiel schließlich auf WhatsUp-Gold von Ipswitch.

Auch Puzzles brauchen Hightech
Die Geschichte startet bereits vor sieben Jahren. Seitdem fungiert Ralf Kisthardt innerhalb der Abteilung "Organisation und Informationssysteme" der Ravensburger-Gruppe als Netzwerkadministrator. Die Abteilung ist für die gesamte IT (SAP, Rechenzentrum, Benutzerbetreuung, Netzwerk) zuständig. "Als ich bei Ravensburger anfing, hatte ich den Wunsch, einen direkten, aktuellen Überblick über die Erreichbarkeit verschiedener Netzwerkkomponenten wie Server, Switches und Router zu erhalten", begründet Kisthardt die damalige Entscheidung für die Suche nach einer Netzwerküberwachungssoftware. Kisthardt arbeitet mit insgesamt 36 Kollegen der gesamten IT-Abteilung in der Firmenzentrale im Industriegebiet von Ravensburg. Für Verwaltung, Druckerei, Fertigung, und Logisitk stehen alleine an diesem Standort mehr als 40.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Dazu kommt das Stammhaus des Traditionsunternehmens in der Altstadt - dort sind die Archive und das Verlagsmuseum untergebracht.

Die Ravensburger AG ist eine in Europa und sogar bis in die USA weit verzweigte Unternehmensgruppe mit Familientradition. Neben dem Hauptsitz in Ravensburg (Baden-Württemberg) sind seit Unternehmensgründung in neun europäischen Ländern (u.a. Großbritannien, Spanien und Frankreich) , in den USA und in Hongkong Niederlassungen  entstanden. Der Erfolg des Unternehmens begann im Jahr 1883 unter anderem mit dem Gesellschaftsspiel: „Reise um die Erde“. Bis heute ist eine Unternehmensgruppe entstanden, die weltweit bekannt ist für Spiele, Puzzles und Bücher – Hauptzielgruppe sind Kinder, Jugendliche und Familien. Das Sortiment umfasst mehr als 3.000 verschiedene Produkte, die weltweit verkauft und zu 85 Prozent auch in eigener Produktion gefertigt werden. Ca. 1.400 Mitarbeiter sorgen für einen Umsatz von derzeit fast 300 Millionen Euro. Da muss die IT wie bei einem guten Puzzle nahtlos ineinander greifen.

Der erste Versuch scheiterte
Zunächst installierte Kisthardt vor sechs Jahren ein bereits vorhandenes Netzwerküberwachungssystem,  das aber nie über eine Testinstallation hinaus gekommen war. „Die Wartungs-Kosten dieser Software waren enorm hoch. Für die Freischaltung eines jeden Programm-Moduls musste beim Hersteller angerufen und ein Key erfragt werden“, erinnert sich der Netzwerkadministrator an das aufwändige Handling. Außerdem habe es beispielsweise keine Web-Client-Fähigkeit gegeben. „Nach einem Jahr habe ich das Experiment beendet, und die Suche nach einer Software mit größerer Funktionsbreite, aber einfacherer Handhabung begann von vorn“, beschreibt Ralf Kisthardt.

Die gängigen Angebote für den Enterprise-Markt kamen für Kisthardt nicht in Frage. Der Administrator nennt drei Gründe: „Diese Alternativen liefern zwar sehr viele Netzwerkdaten, doch das meiste davon benötigen wir gar nicht. Für unsere Anforderungen waren diese Lösungen zu kompliziert, zu teuer und die Implementierung hätte viel zu lange gedauert. Ich wollte eine schlanke und einfach zu administrierende Monitoring-Software.“ Kisthardt evaluierte weiter und entschied sich für eine Testinstallation von WhatsUp-Gold.

„In nur drei Wochen habe ich mich neben meiner Tagesarbeit mit allen Funktionen der Software vertraut gemacht und es schien zu passen“, berichtet Kisthardt. Das Programm erfasst u.a. alle Netzwerkkomponenten automatisch, überwacht das Netzwerk mit allen wichtigen Parametern und stellt die relevanten Parameter in ihrer Beziehung übersichtlich und auf einen Blick dar. Kurz gesagt: Leuchten alle Module einer IT-Infrastruktur auf der Netzwerkkarte grün, ist alles in Ordnung, bei Gelb könnte ein Problem anstehen und der Administrator sollte sich prophylaktisch kümmern, bei Rot ist ein Gerät oder ein Dienst gerade ausgefallen - der Administrator erfährt das auf diese Weise rechtzeitig, bevor die Endnutzer den Helpdesk bestürmen.

Vom Test in die Praxis
Kisthardt wechselte sehr schnell von der Test- auf die Vollversion von WhatsUp. Die zuvor eingegebenen Daten der Testversion konnte er dabei einfach übernehmen. „Das Ganze war zu meiner Überraschung mit den übernommenen Daten sofort lauffähig“, erinnert sich Kisthardt. Die Zahl der eingebundenen Netzwerkkomponenten blieb zwar zunächst gering, aber nach und nach, über einige Monate, wurde das System kontinuierlich ausgeweitet. „Das ist bis heute ein ständiger aber unaufwändiger Anpassungsprozess“, sagt Kisthardt und ergänzt: „Wichtig ist vor allem, dass die Software einen schnellen Überblick über den Status aller Standorte ermöglicht.“ (Abbildung 1). 

Abbildung 1: Überblick über den Status aller Standorte von Ravensburger

Insgesamt dauerte die Erst-Implementierung der Software im Konzern mit allen Tochterunternehmen mehrere Monate, „Für die spätere Migration auf die Version WhatsUp Professional 2006 habe ich noch einmal viel Zeit aufgewendet, weil ich die neuen Möglichkeiten nutzen und die komplette Darstellung neu strukturieren wollte. Ich habe die Software an einigen Stellen bewusst durch Ergänzung des HTML-Codes erweitert und auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten“, erläutert Kisthardt (Abbildung 1,2,3). „Das Programm lässt diese eigenen Erweiterungen sinnvollerweise zu, weil jedes Unternehmen eine individuelle Darstellung der IT-Landschaft benötigt“(Abbildung 2+3), findet Kisthardt. Mit dem WhatsUp Software Development Kit (heutzutage durch das Scripting Interface abgelöst) war dies für den gewieften Techniker ohne viel Aufhebens möglich.

Innerhalb aller Standorte der Ravensburger Gruppe werden heute 70 Switches diverser Größen, rund 20 Router sowie rund 100 Server plus einiger anderer  Endgeräte überwacht. Gerade für das IP-basierte Monitoring (via SNMP oder WMI) der Server sind der vorhandene Plattenplatz, die CPU-Auslastung und die Verfügbarkeit verschiedener Dienste am wichtigsten. Weitere Geräte zur ständigen Beobachtung sind z.B. Access-Points, Etikettierer oder Systeme aus dem Bereich Haustechnik (Klima- und Druckluftsteuerung). Sobald ein Endgerät über IP ins Netz von Ravensburger eingebunden ist, lässt sich dies mit WhatsUp überwachen.

Abbildung 2: Individuelle Anpassung von WhatsUp durch die Ravensburger AG

Grafische Aufbereitung
Vor allem die Möglichkeit der grafischen und damit sehr übersichtlichen Aufbereitung hält Kisthardt für einen der großen Vorteile von WhatsUp. Das plakative Rot/Gelb/Grün-Management als einfache Visualisierung des Systemstatus’ erleichtert ihm und seinen Kollegen die Arbeit. Die Benachrichtigungs-Optionen im Störungsfall und die einfache Verwaltbarkeit und Übersichtlichkeit erfüllen die restlichen Lösungsanforderungen.

Für kommende Versionen wünscht sich Kisthardt u.a. noch zwei Erweiterungen, die für sein ständig wachsendes System hilfreich wären: „Ich hoffe, dass künftig beliebige Poly-Linien zwischen einzelnen Standorten und Geräten eingefügt werden können, um auch die Übersichtlichkeit bei wirklich komplexen System zu wahren (Abbildung 3). Außerdem sollten Textelemente aus der WhatsUp-Konsole direkt mit Hyperlinks versehen werden können, da der direkte Wechsel von einer Darstellung in WhatsUp zu einem externen Dokument immer wieder mal vorkommt."

Abbildung 3: Schematischer Überblick über das Netzwerk

Upgrade auf WhatsUp Professional 2006
Vor knapp einem Jahr stellte Kisthardt seine Installation auf die aktuelle Version  WhatsUp Professional 2006 um, weil er die Verbesserungen bei der Überwachung von Anwendungen und bei der grafischen Darstellung nutzen wollte. „Normalerweise ist nur die Installation von Updates und Patches notwendig, deren Zeitaufwand zu vernachlässigen ist“, berichtet der Administrator, „aber auch der Wechsel auf die neue Version war problemlos möglich. Daten der alten Version können importiert werden“. Die angeschlossene Datenbank hält er mittels Batch-Dateien und diversen Datenbank-Wartungsbefehlen fit. Diese laufen zeitgesteuert und in regelmäßigen Abständen ab. Außerdem läuft eine tägliche und wöchentliche Sicherung der Datenbank und der wichtigsten Unterverzeichnisse. Als technische Basis dienen Server der IBM eSerie 335 mit 2 x 2GHZ CPU und 1GB RAM inklusive RAID-System.

Individuelle Alarmierung
Da Ravensburger Niederlassungen in unterschiedlichen Zeitzonen unterhält, können  Kisthardt und seine Kollegen nicht ständig vor der Administrator-Oberfläche sitzen und den Status der überwachten Komponenten beobachten.  Eine der grundsätzlich wichtigsten Funktion von WhatsUp mögen sie deshalb besonders: „Wichtig sind vor allem die Benachrichtigungs-Variationen, die wir je nach Gerät, Relevanz und Personenkreis über E-Mail und SMS eingerichtet haben. Sobald es einen ernsten Zwischenfall gibt, schickt uns WhatsUp eine Alarm-Meldung welche bereits viele wichtige Details zur ausgefallenen Komponente enthält. Wir können deshalb per Remote-Zugriff sofort reagieren, müssen uns aber nicht ständig direkt an unseren Arbeitsplätzen oder gar im Rechenzentrum aufhalten. Von jedem beliebigen Rechner im Unternehmens-Netz können wir uns bei Bedarf mit der WhatsUp-Konsole verbinden und haben sofort einen Überblick über die Situation. Sogar von zu Hause aus.“, kommentiert Kisthardt.

Durch den Einsatz der umfassenden Netzwerküberwachungssoftware spart das Unternehmen bares Geld im Falle von Netzwerkfehlern und zu überprüfenden Netzwerkereignissen. Bevor ein Mitarbeiter einen Fehler wie z.B. eine volle Festplatte oder ein nicht funktionierendes Gerät melden kann, wird das Problem schon von WhatsUp angezeigt und frühzeitig von einem Mitarbeiter der IT-Abteilung behoben. Die Arbeit der Mitarbeiter anderer Abteilungen wird so nicht unterbrochen: Die Arbeitsabläufe bei Ravensburger sind damit wesentlich effizienter. Kisthardt bekräftigt: „Durch die Fülle der wichtigen Informationen und die Eingrenzung eines Netzwerkfehlers durch die Software, gelingt selbst bei akuten Problemen ein Wiederanlauf viel schneller als sonst möglich.“

So wie sich die Ravensburger AG in mehreren Etappen mit Spielen, Puzzles und Kinder- und Jugendbüchern zu einem Global Player entwickelt hat, musste auch die Implementierung der Netzwerk-Monitoring-Software in einigen Schritten umgesetzt werden.  Mit WhatsUp hat die Ravensburger AG eine ihren Monitor-Bedürfnissen entsprechende Software gefunden.

Über Ipswitch
Ipswitch entwickelt Software für kleinere und mittelständische Unternehmen und vertreibt diese weltweit. Mehr als 100 Millionen Menschen setzen jeden Tag Produkte von Ipswitch ein, um über die Collaboration Suite zusammenzuarbeiten, um Netzwerke mit WhatsUp zu überwachen oder um Daten mittels WS_FTP über das Internet zu übertragen.
Ipswitch bietet einen eigenen Blog, der bunte Themen rund um den IT-Markt pointiert darstellt: http://blogs.ipswitch.com
Großen Wert legt Ipswitch auf die Förderung sozialer Projekte. Fünf Prozent des Gewinns spendet das Unternehmen jedes Jahr an karitative Organisationen, die Kinderarmut bekämpfen und führt eigene Wohltätigkeitsaktionen durch.
Ipswitch wurde 1991 gegründet, der Hauptsitz befindet sich in Lexington, Massachusetts. In Deutschland ist der Hersteller durch die Distributoren PSP GmbH <http://www.psp.net> und Infinigate Deutschland <http://www.infinigate.de/> vertreten.
Weitere Informationen unter: http://www.ipswitch.com